Sachsen-Anhalt,

Pressemitteilung

Waldverkauf an Naturschutzbund: Ideologie auf Steuerzahlerkosten

Waldverkauf an Naturschutzbund: Ideologie auf Steuerzahlerkosten

Der geplante Verkauf von 1.000 Hektar Wald bei Stolberg/ Harz an die NABU – Stiftung wird von den FREIEN WÄHLERN Sachsen-Anhalt entschieden abgelehnt.

„Die geplante Stilllegung eines Wirtschaftswaldes zur Schaffung eines privaten Nationalparks und dies zu überhöhten Preisen auf Steuerzahlerkosten ist schon ein bemerkenswerter Vorgang. Dieser Zweckentfremdung von Steuermitteln aus Bundesfördermitteln muss ein Riegel vorgeschoben werden“, kritisiert André Weber, Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER zur Landtagswahl.

Die Schaffung eines „Urwaldes in Eigenregie“, wie es der NABU selbst bezeichnet, ist aus Sicht der FREIEN WÄHLER in der aktuellen Situation auch sachlich kontraproduktiv. „Es gibt in Sachsen-Anhalt einen erheblichen Bedarf an Energieholz und Restholz. Die Holzwirtschaft wird durch die Stilllegung unnötig geschwächt“, so Weber weiter.

Auch aus ökologischer Sicht wäre der Verkauf aus Sicht der FREIEN WÄHLER kontraproduktiv. FREIE WÄHLER – Forstexperte Karl Busche, Mitglied in der Kreisvereinigung Harz: „In Zeiten des Klimawandels brauchen wir Macher und keine Ideologie. Schon 2007 wurde nach den erheblichen Schäden durch Sturm Kyrill mit dem Umbau zu einem Mischwald begonnen. Insbesondere Nadelhölzer tragen in erheblichem Maße zur CO² - Speicherung bei. Ein bewirtschafteter Wald ist deutlich ökologischer als eine CO² - Schleuder durch verrotendendes Totholz.“