Wahlkreiswahlen haben begonnen

Mario Rudolf als Direktkandidat der FREIEN WÄHLER

Auf der Wahlkreisversammlung der FREIEN WÄHLER Sachsen-Anhalt wurde am Montag, den 11.10.2010 der Direktkandidat für den Wahlkreis Zerbst – Gommern – Aken (WK 23) gewählt.

P39856_FW1010_01In seiner Bewerbungsrede vor Vertretern verschiedenster Wählergemeinschaften aus der Region betonte Mario Rudolf die Notwendigkeit der Bündelung der Kräfte aller freien und unabhängigen Wählergemeinschaften und die Teilnahme an der Landtagswahl. “Wir müssen endlich da hin, wo die Entscheidungen für oder auch gegen unsere Städte und Gemeinden getroffen werden. Wo man Gesetze und Verordnungen erlässt, deren Sinnhaftigkeit in Frage zu stellen ist und die wir hier vor Ort ausbaden müssen. Wir brauchen endlich wieder Bürgervertreter im Landtag, die noch in der Lebenswirklichkeit stehen. Es muss Schluss sein mit dem Durchregieren von oben nach unten. Die etablierten Parteien haben sich unglaubwürdig gemacht, denen kann man nicht mehr vertrauen” so Rudolf.

Mario Rudolf ist 42 Jahre, verheiratet und Vater dreier Kinder. Er sitzt als einer der sechs Zerbster Vertreter im Kreistag Anhalt-Bitterfeld. Als Ortbürgermeister der Ortschaft Bornum und neuerdings auch Stadtrat von Zerbst kann er auf einige Erfahrung in der kommunalpolitischen Arbeit zurückgreifen.

Elard Schmidt aus Reuden begrüßte die Kandidatur: “Mario Rudolf hat uns bisher immer gut und engagiert vertreten. Das zeigt nicht nur seine Arbeit im Kreistag, in dem er sich besonders für die Region Zerbst einsetzt, das zeigt auch sein Einsatz generell. Er kennt sich als Mitarbeiter des Finanzamtes mit Geld und als Ortsbürgermeister mit Belangen vor Ort aus. Diese Kombination ist gut für uns alle.”

In seinen weiteren Ausführungen betonte Rudolf, dass es viele Dinge zu regeln gibt, die im Argen liegen. Er nannte zum Beispiel die Versorgung der Bürger. Abfall, Abwasser und Wasser. Die nach seiner Ansicht zu großen Strukturen bringen keine Kostenersparnis, die erhoffte Effizienz wird ausbleiben. Rudolf weiter: “Alles wird teuer und der Bürger muss es bezahlen. Das kann nicht sein. Da muss umgedacht werden. Wieder mehr Dezentralisierung und damit im Zusammenhang auch eine Deregulierung. Für die Regionen und Gemeinden müssen Freiräume geschaffen werden, um die Aufgaben selbst lösen zu können. Wir brauchen endlich eine differenzierte Betrachtungsweise zwischen Städte bzw. Ballungszentren und dem flachen Land.”

Rudolf wurde in geheimer Wahl einstimmig gewählt.

Jörg Vorhölter, Mitglied des Landesvorstandes FREIE WÄHLER aus Gübs überreichte dem frisch gewählten Direktkandidaten als Symbol eine Kerze als Berg, den es zu erklimmen und zum leuchten zu bringen gilt. “Wir haben zu dir großes Vertrauen und werden dich unterstützen.” gratulierte Vorhölter.

Kommentare sind geschlossen.