Klaus Müller für Bitterfeld

Einheitliches Bildungssystem auf Bundesebene gefordert

erstellt 07.03.11, 18:49h, aktualisiert 07.03.11, 19:54h
Klaus Müller
POUCH/MZ/UWV. Klaus Müller aus Pouch ist in der kommunalpolitischen Szene des Altkreises Bitterfeld kein Unbekannter. Von 1999 bis 2007 saß er für die Bürgerinitiative für soziale Kommunalabgaben im Kreistag Bitterfeld, er war Mitglied im Gemeinderat Pouch und gehört seit 2010 dem Gemeinderat Muldestausee an. Jetzt kandidiert der 58-Jährige zur bevorstehenden Landtagswahl für die Freien Wähler im Wahlkreis Bitterfeld. Die Bürger, so meint der gelernte Fernmeldemonteur und studierte Diplomingenieurökonom, sollten am 20. März ihre Stimme den Freien Wählern geben, “weil wir aus den Gemeinden kommen und wissen, was vor Ort passiert”.

Vor diesem Hintergrund plädiert er für die Stärkung der Gemeinden, insbesondere für eine “sachgerechte und aufgabenbezogene Finanzausstattung”. Auf keinen Fall sollte die Gewerbesteuer abgeschafft werden, denn dann würden die Kommunen finanziell gesehen noch mehr geschwächt werden, unterstreicht Müller. Er und seine Mitstreiter setzen sich zudem für die Erneuerung der Demokratie, ein. Dazu gehöre u. a., dass die Bürger den Ministerpräsidenten direkt wählen sollten. Darüber hinaus geht es den Freien Wählern auch um die Stärkung der Kompetenz der Polizei, die Erhöhung der Attraktivität des Ärzteberufes auf dem Land und ein einheitliches Bildungssystem auf Bundesebene.

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