Junge FREIE WÄHLER – “begins”

Frischer Wind für die Freien Wähler
Wochenspiegel WB: aktualisiert am 10.07.2012 um 20:12:14

Gründungsparty der Jungen Freien Wähler
Dominik Freude und Andreas Henska (v. l.) bereiten zusammen die Gründungsveranstaltung „City Beach 2012“ der Jungen Freien Wähler vor.

Dominik Freude und Andreas Henska (v. l.) bereiten zusammen die Gründungsveranstaltung „City Beach 2012“ der Jungen Freien Wähler vor.   Foto: Antje Weiß

Wittenberg (aw). „In Wittenberg gibt es die Junge Union, die Jusos und die Junge Linke“, sagt Andreas Henska, „die Jungen Freien Wähler gibt es noch nicht.“ Deshalb wollen sechs Vereinsmitglieder am 14. Juli die Jungen Freien Wähler Wittenberg gründen. „Das Ganze wird festlich von 19 bis 24 Uhr mit einer Strand-Party am Standort der alten Feuerwehr in der Coswiger Straße eröffnet.“

Gemeinsam mit Dominik Freude bereitet Henska die Veranstaltung vor. „Bei der Party gibt es Strand, Musik, Getränke und jede Menge Infos über Politik“, sagt Freude, „nach der Gründung sind wir der erste Jugendverband der Freien Wähler in Sachsen-Anhalt.“ Der 18-Jährige ist seit einem Jahr Mitglied bei den Freien Wählern, er beendet gerade seine Lehre im SKW Piesteritz.

Henska ist Streetworker beim Internationalen Bund und seit vier Monaten in der Politik: „Ich habe lange über eine Mitgliedschaft nachgedacht“, sagt der 30-Jährige, ihm gefalle die Bürgernähe, jeder könne seine Meinung offen vertreten.

Am Anfang sei es schwierig gewesen, sie wussten nicht, ob die Freien Wähler einen Jugendverband wollten und wie sie sich einbringen könnten. Die Bedenken waren rasch beseitigt: Der Vorsitzende der Freien Wähler Wittenberg, Stefan Kretschmar, war sofort begeistert: „Engagierte junge Leute sind immer willkommen, nur so kann das Durchschnittsalter im Stadtrat gesenkt werden.“

„Mit der Strandparty wollen wir uns vorstellen und junge Leute von 16 bis 30 Jahren für die Kommunalpolitik interessieren.“ Diese sollen den Jugendverband aufbauen und sich in die Kommunalpolitik einbringen. „Wir wollen Anlaufpunkt für junge Menschen sein“, nennen Henska und Freude ihr Ziel: frischen Wind in die Kommunalpolitik zu bringen.

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