FREIE WÄHLER: Henkel wird Mitglied

FREIE WÄHLER Sachsen-Anhalt begrüßen Henkel-Beitritt

henkel_dpa_webDie FREIEN WÄHLER Sachsen-Anhalt haben den Mitgliedsantrag von Hans-Olaf Henkel zu den FREIEN WÄHLERN begrüßt. „Mit Henkel verstärken wir die Wirtschaftskompetenz der FREIEN WÄHLER und schärfen unser politisches Profil gegen eine Euro-Schuldenunion“, so Landesvorsitzender Mario Rudolf aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld.
Der frühere Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) hatte seinen Beitritt auf einer Pressekonferenz am Montag dieser Woche in Berlin bekannt gegeben.
Gemeinsam mit den FREIEN WÄHLERN, die in 2013 auch erstmals zur Bundestagswahl antreten wollen, will sich Henkel gegen eine Ausweitung einer Euro-Transfer und –Schuldenunion wenden.

Mario Rudolf: „Die Ausweitung der Schuldenunion und deren fatale Folgen auf die Finanzausstattung der Städte und Gemeinde treffen die Bürger in Sachsen-Anhalt in besonderem Maße. Denn unsere strukturschwache Region wird in besonderer Weise leiden müssen. Industrieller und wirtschaftlicher Abbau, der mit einem konjunkturellen Einbruch aufgrund der Schuldenkrise droht, wird immer erst dort durchgeführt werden, wo wir keine Stammsitze von Unternehmen zu finden sind. So droht Arbeitslosigkeit und damit auch Steuereinnahmeschwund.“

Die Angst des „kleinen Mannes“ um den Wertbestand der durch lange Arbeitsleistung erworbenen Spar- und kleinen Vermögenswerte nähme zu und drohe das Land zu lähmen. Gerade die Leistungsbereiten und Willigen fühlen sich bestraft. „Bürgerliche Grundwerte, mit denen die mittelständische Wirtschaft und die Arbeiter und Angestellten unser Land groß gemacht haben, werden von den Regierenden geopfert. Hans-Olaf Henkel hat in Bezug auf den Status der heimischen Wirtschaft und der Verfassung unserer Demokratie immer klare Worte gefunden. Das ist mutig und bemerkenswert.“, sagte Rudolf.

Immer mehr Bürger wenden sich von der Politik ab, da der Politikbetrieb viel zu wenig auf die Bedürfnisse und Anliegen der hier lebenden Menschen eingehe. Auf örtlicher Ebene hätten die Wählergemeinschaften mit ihrem Einsatz für mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie positive Impulse gesetzt. Diese guten Erfahrungen wollen die FREIEN WÄHLER, die auf die Unterstützung zahlreicher Wählergemeinschaften zählen können, nun auch in die Landes- und Bundespolitik einbringen.

Rudolf zu Henkel: „Wir freuen uns auf gedeihliche Zusammenarbeit mit einem der profiliertesten deutschen Wirtschaftsdenker. Wir FREIE WÄHLER stehen dazu, in der Politik keine Denkverbote auszusprechen. Wir erhoffen uns durch den erfahrenen Henkel neue Anstöße für die lebhaften Debatten über den Kurs unserer jungen Partei.

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