Familienmensch will sich einbringen

Mario Rudolf ist Direktkandidat der FREIEN WÄHLER im Wahlkreis 23

Spende_Bartholomischule_Mario_Rudolf“Sie haben nicht auf die Basis gehört. Sie haben erst die Kreise und dann auch noch die Gemeinden so umgebaut, dass Identität und Eigenständigkeit vor Ort schwer geschädigt sind.“ Schwer enttäuscht über die etablierten, vor allem die regierenden, Parteien nahm Mario Rudolf, der Bornumer Ortsbürgermeister, sich die Landtagswahl 2011 vor. „Ich bin davon überzeugt, dass ich es besser kann.“ Rudolf, Jahrgang 1968, verheiratet, evangelisch, Vater von drei Kindern, hat im Sommer 2010 die Partei der FREIEN WÄHLER mitgegründet und ist ihr Landesvorsitzender.

„Zuvor hatten wir hier die Wählergemeinschaft Kommunal Aktiv gebildet, für die ich ja auch Kreistagsmitglied bin. Aber um weiter zu kommen, haben wir dann versucht, all die verschiedenen Bürger- und Wählerinitiativen in Sachsen-Anhalt zu bündeln. Daraus sind die Freien Wähler entstanden. Wir stellen in jedem Wahlkreis einen Kandidaten auf.“ Nach wie vor liegen ihm die Kreisneugliederung und die Gemeindegebietsreform schwer im Magen. „Da wurden  elementare Regeln der Mitbestimmung verletzt, man hat die Basis schlicht ausgeblendet. Andererseits ist es schon so, dass man nicht bloß Veränderungen fordern sollte,  sondern sich einbringen muss.“ Rudolf über Rudolf: „Ich bin ein totaler Heimat- und Familienmensch. Deshalb bin ich nach dem Studium auch nach Garitz zurückgekehrt“, erzählt der Diplom-Finanzwirt, der im Finanzamt Dessau tätig ist. Er wäre glücklich, wenn auch seine Kinder hier blieben. „Dazu muss es lebenswert bleiben in Sachsen-Anhalt, die Leute
dürfen nicht mehr weglaufen, sondern sollten gern zurückkommen.“

1999 machte Rudolf erstmals politisch von sich reden. Mit Gleichgesinnten gründete er einen Kita-Förderverein, so dass sie nicht geschlossen wurde. Was zieht ihn in den  Landtag? Wo nichts einfach ist, das meiste im Verbund geschieht? „Ich habe seit Jahren zu bestimmten Entwicklungen eine andere Auffassung. Das Schulsystem zum Beispiel ist absolut mein Thema. Doch man muss offenbar dabei sein, um gehört zu werden. Also gehe ich diesen Schritt.”

Zerbster Volksstimme vom 11.03.2011

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