WK 29 Matthias Reichert

Matthias Reichert, Direktkandidat im Wahlkreis 29 und Listenplatz 16 auf der Landesliste.

Anfragen der Presse, sowie Fragen von Wählern nimmt das Presseteam der FREIEN WÄHLER gern entgegen. Nutzen Sie bitte dazu hier unsere Kontaktmöglichkeit!

 

12483365_920138348081929_869822584_nMein Name ist Matthias Reichert. Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder. Ich bin Kriminalbeamter in Sachsen-Anhalt.

Politisch aktiv wurde ich nach der letzten Landtagswahl. Ich höre noch gut die Versprechen des jetzigen Finanzministers: „Wir streichen nicht eine Schule sondern alle!“. Was ist daraus geworden? Land auf Land ab gab es Proteste gegen Grundschulschließungen, auch in meinem Wohnort. Deswegen ging auch ich auf die Straße. Gemeinsam mit vielen Eltern, deren Sprecher ich war, protestierte ich gegen die Schließung von Grundschulen. Der Protest in unserer Gemeinde hat nichts gebracht. Landesweit führte der Protest dazu, dass einige Grundschulen nicht geschlossen wurden, dass Vorgaben von Mindestschülerzahlen zurück genommen wurden. Gewonnen? Weit gefehlt. Schleichend werden die Vorgaben in der Förderpolitik des Landes aufrecht erhalten. Das Motto der Landesregierung lautet: Bitte liebe Gemeinden, wenn ihr die kleinen Grundschulen erhalten wollt, saniert sie doch selbst. Wir beteiligen uns nur bei Schulen, die lange Bestand haben und mindestens 100 Schüler. Da werden schon die Kinder mit Bussen durch die Gegend gekarrt, während die Eltern der Arbeit nachlaufen müssen um Geld zu verdienen.

Kinderfreundlich sieht nach meiner Auffassung anders aus!

Gerade das Leben in kleinen Gemeinden und Ortschaften wird durch das Vorhandensein von Kindereinrichtungen, von Initiativen und Vereinen, von viel freiwilligem Engagement zu einer attraktiven Alternative gegenüber der Großstadt.

Doch was macht unsere Landespolitik? Sie saniert ihren Haushalt auf Kosten der Städte und Gemeinden, zwingt diese gerade in den genannten Bereichen zu Einsparrungen und Streichungen. Schulen werden geschlossen, die Kita-Gebühren steigen und steigen, Vereine müssen immer mehr Kosten selbst tragen.

Die Politik der jetzigen Landesregierung führte zu einem eklatanten Lehrermangel. Bei der Polizei sind sie Personallücken gravierend. Den Freiwilligen Feuerwehren fehlen Kameradinnen und Kameraden! Vereine geben auf, weil die Kosten nicht zu tragen sind.

Weiter so?

Ich sage: Nein!

Viele meiner Ziele habe ich im Wahlprogramm der FREIEN WÄHLER wieder gefunden.

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Bürgerinnen und Bürger wieder in den politischen Willensbildungsprozess eingebunden werden. Hierzu gehört der Fortbestand von Ortschaftsräten in kleinen Ortschaften. Demokratie beginnt ganz unten! Es muss möglich werden mehr Bürgerentscheide zu brisanten Themen herbei zu führen.

Die politischen Entscheidungen in unserem Land müssen transparent gestaltet werden, nur so ist das Vertrauen der Bürger in die Politik wiederzuerlangen.

Politiker müssen auch Verantwortung übernehmen und zu ihren Entscheidungen und Aussagen stehen! Die besten politischen Entscheidungen werden immer noch getroffen, wenn man mit den Menschen spricht, die es betrifft.

WahlVERSPRECHEN sind nicht Versprecher! Hieran muss sich Politik messen lassen.

Die Kommunen sollen selbst entscheiden können, wofür sie ihr Geld ausgeben ohne Vorgaben, ohne in hunderte Fördertöpfe schauen zu müssen, ob noch Geld drin ist. Kommunalpolitiker sollten am besten wissen, was ihrer Stadt / ihrer Gemeinde gut tut.

Erzieherinnen, Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer sollen in Ruhe unsere Kinder betreuen und unterrichten können, auch in ländlichen kleinen Schulen und das mit ausreichend Personal. Unsere Kinder sind unsere Zukunft! Eltern bieten ihren Kindern ein sicheres Umfeld, machen wir es auch in Kitas und in Schulen!

Wenn jemand die Polizei ruft, sollte diese schnellstmöglich vor Ort sein und nicht nur von Auftrag zu Auftrag hetzen. Präsenz ist wichtig und richtig und stärkt das Sicherheitsempfinden der Bürger. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Lebensqualität in unserem Land!

Den Opfern von Straftaten sollte unsere Aufmerksamkeit gelten!

Wenn Gerichte Jahre brauchen um Recht zu sprechen, wenn Staatsanwaltschaften dem Justizminister weisungsgebunden sind, bleibt der Rechtsstaat auf der Strecke!

Es muss Schluss sein mit politischer Einmischung in die Strafverfolgung!

Die derzeitige Flüchtlingspolitik erschrickt mich wie viele andere Bürgerinnen und Bürger. Es ist richtig: Menschen, die vor politischer Verfolgung oder kriegerischer Auseinandersetzung fliehen, muss geholfen werden!

Doch helfen wir ihnen, wenn wir sie unkontrolliert ins Land strömen lassen, wenn dafür bestehende Gesetze und internationale Abkommen quasi ausgesetzt werden?

Wir müssen unterscheiden lernen zwischen Asylsuchenden und Menschen, die nach Deutschland einwandern möchten. Viele Länder dieser Erde haben klare Einwanderungsregeln. Warum Deutschland nicht? Wir müssen den Menschen vor Ort helfen, bevor es zu spät ist. Wir sollten sie nicht in eine Gesellschaft beamen, deren aus der Geschichte gewachsene christlichen Werte sie nicht kennen, die eine völlig andere Wertevorstellung haben, welche aus ihrer geschichtlichen und religiösen Entwicklung resultiert. Ja wir gewähren Gastlichkeit, doch unter unseren Regeln und ohne, dass ich mich meinen Gästen anpassen muss. Welcher Gast dies nicht möchte, der darf und muss so frei gehen wie er gekommen ist.

Dafür will ich kämpfen, mit meiner Stimme

12620814_928379043924526_1763772753_o

 

Kommentare sind geschlossen