FREIE WÄHLER warnen vor EZB-Staatsanleihenkauf

Aiwanger:  Draghi macht den Euro zur Lire – Zweitwährung für Krisenländer wäre die bessere Alternative 

In scharfen Worten warnt Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der FREIEN WÄHLER und Vorsitzender der FREIEN WÄHLER im bayerischen Landtag vor dem exzessiven Kauf von Staatsanleihen durch die EZB: „Draghi macht den Euro zur Lire. Es ist skandalös, dass das Verbot der direkten Staatsfinanzierung durch die EZB dadurch umgangen wird, dass dann eben Staatsanleihen am freien Markt gekauft werden. Und dass hier mal eben so über eine Billion Euro in den Geldkreislauf gepumpt werden sollen, zeigt, wie groß die Not an der Eurofront mittlerweile ist.“

Die FREIEN WÄHLER erneuern angesichts der aktuellen Krise ihre Forderung, in Eurokrisenländern wie Griechenland eine nationale Zweitwährung zusätzlich zum Euro einzuführen. 

Aiwanger: „Ein stures „Weiter so“ mit Rettungsgeldern ist genauso falsch wie die AfD-Forderung, Griechenland aus dem Euro zu schmeißen. Abgesehen davon, dass das gar nicht möglich ist, stellte sich die Frage, wen wir als nächstes aus dem Euro schmeißen: Spanien? Frankreich? Wir FREIE WÄHLER fordern: Krisenländer brauchen nationale Zweitwährungen, um den Wechselkursmechanismus wieder in Gang zu setzen und wieder wettbewerbsfähig zu werden, anstatt ein unkoordiniertes Auseinanderbrechen der Eurozone zu riskieren, nachdem die gemeinsame Währung zur Inflationswährung geworden ist.“

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