FREIE WÄHLER bekräftigen die Notwendigkeit einer kostenlosen Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt

FREIE WÄHLER Sachsen-Anhalt bekräftigen ihre Klartextposition aus dem Magdeburger OB-Wahlkampf erneut und sprechen sich für kostenlose Kinderbetreuung aus.

12283195_899503363478761_356840069_nWir leben in einem Bundesland, das zunehmend mit Bevölkerungsrückgang zu kämpfen hat. Familien und junge Menschen kehren Sachsen-Anhalt den Rücken, es werden weniger Kinder geboren. Zurückbleiben werden diejenigen, die mit ihrer Lebenskraft dieses Land aufgebaut haben, die Generation der Rentner – ohne Familienanschluss und unterversorgt. Wir brauchen keine blühenden Landschaften, die brach liegen und unbewohnt sind. Wir brauchen Menschen, die in einer blühenden Landschaft gut leben können und sich stark machen für eine blühende Wirtschaft, für eine gemeinsame Zukunft in Sachsen-Anhalt. Es muss endlich Schluss sein, mit Kinderförderungsgesetzen, die außer die Eltern und Kommunen zusätzlich zu belasten, wie es in Sachsen-Anhalt der Fall ist, nichts bringen. Es kann nicht angehen, dass während bundesweit Städte, Gemeinden und sogar ganze Bundesländer kostenlose Kitaplätze anbieten, wir in Sachsen-Anhalt die Gebühren für die Eltern spürbar anheben müssen. Aus diesem Grunde bekräftigen wir als FREIE WÄHLER landesweit nochmals die Aussage unserer Magdeburger Mitglieder aus dem März diesen Jahres und verweisen einmal mehr auf die Dringlichkeit der Umsetzung einer Neustrukturierung der Kostenplanung auf dem Gebiet der Kinderbetreuung.

Aussage der FREIEN WÄHLER Magdeburg unter dem Titel: Klartext: Kostenlose Kinderbetreuung für alle, wer soll das bezahlen?

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Direktkandidaten FREIE WÄHLER MAGDEBURG zur Landtagswahl (Bild: Anna Giesecke/ Anna Fotografie)

„Wir brauchen in Sachsen-Anhalt nicht nur strukturierte Maßnahmen, um Eltern genau dort einen Kinderbetreuungsplatz anzubieten, wo sie auch leben oder arbeiten und zu den Zeiten, zu denen sie arbeiten. Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die außerhalb des Wohn- oder Arbeitsumfeldes der Familien liegen und zudem an Öffnungszeiten orientiert sind, die mit der modernen Wirtschaft nicht standhalten, sind Fehlplanungen, die niemand braucht. Unser Ziel wird es sein, Betreuungsmöglichkeiten nicht nur bedarfsgerecht bereitzuhalten, sondern sie den Eltern kostenlos anzubieten. Und das können wir uns dann auch leisten. Kostenlose Kitaplätze beispielsweise ziehen Familien mit Kindern an. Somit können wir nicht nur unseren regionalen Unternehmen einen ausreichenden Pool an Fachkräften bereitstellen, sondern in Verbindung mit einer völlig neuen Wirtschaftspolitik  in ganz Sachsen-Anhalt ebenfalls weitere Argumente für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt liefern. Warum wir uns das leisten können? Einen Großteil der Kitaplätze finanzieren die Kommunen bereits heute aus eigenen Mitteln und dem Landeszuschuss. Viele Betreuungsplätze werden Eltern bereits heute kostenlos angeboten. Dies trifft auf Plätze zu, die an Eltern vergeben werden, die Hartz Vier beziehen oder Hilfe zum Leben erhalten. Keine Kitagebühren bedeutet auch, dass wir keine Bescheide versenden müssen, keine Zahlungen prüfen und keine Beitragsberechnungen vornehmen müssen. Dies spart Kosten. Weiterhin sind wir überzeugt, dass diese Maßnahme Unternehmen und junge Familien auch ohne teure Rückholprogramme nach Sachsen-Anhalt lockt und auch unsere hier lebenden jungen Familien ermuntert, weiter zu wachsen. Das was wir heute für kostenlose Kinderbetreuung ausgeben, wird uns in Zukunft wirtschaftlich und gesellschaftlich nutzen.“

 

Angesichts der immer lauter werdenden Forderung nach einer Verbesserung der Betreuung und der explodierenden Kosten für die Eltern, sowie der Klagewellen gegen das Kinderförderungsgesetz, befinden wir uns auch in Sachsen-Anhalt an einem Punkt, an dem man klar und deutlich Folgendes aussprechen muss: Schluss mit zentralen Verordnungen zu Lasten unserer Kommunen und deren Bürger. Wir wollen eine Politik für unsere Familien, als gesunde Grundlage unserer fortschrittlichen Gesellschaft und zur Stärkung der Wirtschaftskraft in allen Regionen Sachsen-Anhalts, zur Vermeidung von Fachkräftemangel und Ausdünnung unserer Gemeinden.

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